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                                                                           Die  Windkraftanlage
Merke:Jede energietechnische Anlage wandelt nur Energie von eine Form in eine andere Form um.Dies geschieht immer mit Verlusten.
           Die Windkraftanlage wandelt die Bewegungsenergie (Kinetische Energie) der Luft, in elektrische Energie um.
                                              Aus dem Physik-Formelbuch
E=m/2 * v^2 (sprich m geteilt durch 2 mal v Quadrat)
E=Bewegungsenergie der Luft in J (Joule)
m=bewegte Masse der Luft in kg (Kilogramm)
v=Geschwindigkeit der Luft in m/s (Meter pro Sekunde)
                                                                   Masse der Luft im Normzustand
Der Normzustand der Luft liegt bei 0° Celsius und einen Druck von 1 bar (absoluter Druck).
Die Masse von 1 m^3 (Qubikmeter) beträgt in diesen Zustand 1,29 kg/m^3 (Kilogramm pro Qubikmeter).
Würde man die Luft in diesen Zustand verflüssigen und dann wiegen,so würde die Waage 1,29 kg anzeigen.
                                                                    Die Leistung einer Windkraftanlage
Aus dem Physik-Formelbuch: P=k * v^3
                                         P=Strömungsleistungsleistung in W (Watt)
                                         k=ist eine Konstante,diese ist abhängig von der Anlage
                                         v=Luftgeschwindigkeit in m/s (Meter pro Sekunde)
Auswertung:Wegen v^3 hat eine Windkraftanlage bei doppelter Windgeschwindigkeit die 8-fache Leistung !
                      "     v^3                   "                 bei dreifacher               "               die 27-fache Leistung !
                                           Formel für die Leistung einer Anlage
P=0,645 * v^3 * d^2 * 3,14/4   Verlustfrei
P=0,225 * v^3 * d^2 * 3,14/4  bei 35 % Wirkungsgrad
P=Leistung der Anlage in W (Watt)
v=Windgeschwindigkeit in m/s (Meter pro Sekunde)
d=Rotordurchmesser in m (Meter)
3,14 =Kreiskostante pie
A=d^2 * 3,14/4  Rotorfläche in m^2 (Rotorfläche in Quadratmeter)
                                                                      Beispielrechnung
Durchschnittliche Windgeschwindigkeit in Hamburg v=5,5 m/s
        "                       "                     in München  v=1,9 m/s
Rotordurchmesser der Anlage                                d=50 m
Wirkugsgrad der Anlage                                         35 %

P=0,225 * v^3 * d^2 * 3,14 /4  Werte eingsetzt für Hamburg
P=0,225 * 5,5^3 * 50^2 * 3,14/4 = 73464,9 W (Watt)
Dies sind 73,4 KW (Kilowatt) Leistung.Die Anlage produziert somit pro Stunde 73,4 kwh (Kilowattstunden) Strom.
Im Jahr wären dies 73,4 * 24 Std, * 365 Tage=642984 kwh !
Dies ist die selbe Energie von 64298 m^3 (Qubikmeter) Erdgas.
1 m^3 Erdgas hat die Energie von 10 kwh !
Setzt man die Windgeschwindigkeit für München ein,so erkennt man,daß die Anlage in Hamburg,fast die 27-fache Leistung hat,als die Anlage in München.
Außerdem hat eine Anlage mit doppelten Rotordurchmesser,wegen d^2,die 4-fache Leistung.
                                                                   Schlußwort
Eine Windkraftanlage lohnt sich nur,wo viel Wind ist.Die Leistung ist sehr stark von der Windgeschwindigkeit abhängig.
Bei doppelter Windgeschwindigkeit 8-mal so hoch.
Bei dreifacher                 "               27-mal  so hoch.
Nachteil einer Windkraftanlage:-Landverbrauch
                                            - Anlage kann nur mit einen Kran repariert werden
                                            - Gefahr von Blitzschlag,wenn die Anlage nicht geschützt ist
                                            - Sturmschäden,wenn die Anlage nicht stabil genug ist
Anlagen laufen nur bei 20% der Nennleistung.
Jede Anlage benötigt eine Mindestwindgeschwindigkeit,damit sich der Rotor überhaupt dreht.In diesen Zustand ist der Wirkungsgrad 0%.
Die Windernergie wird nur zur Überwindung der Reibung gebraucht.
                                                                Hohe Subventionszahlungen
Diese liegen bei 35000 Euro für 2000 m^2 (Quadratmeter)Land, pro Jahr über 20 Jahre garantiert.
Die Zahlungen richten sich nach der jeweiligen Situation.Hier ist eine Einsicht in Verträge notwendig,damit der Steuerzahler weiss
wieviel er zahlt.
In der Nähe von Dülmen (35 km von Münster entfernt),wurden einen Bauern für ein Windrad (170 m Nabenhöhe),60000 Euro pro
Jahr geboten.
Quelle:"Dülmener Zeitung",Ausgabe:10.Dezember 2014
                                                                   Vorgehensweise der Grünen
Es wird ein Verein gegründet,z.Bsp. Windkraftfreunde e.V..Dieser Verein bezahlt die Gebühren für Genehmigungen,wie Umweltverträglichkeits-
gutachten,Baugenehmigung usw..
Kommt es zum Bau einer Anlage,so wird der Verein umgewandelt in eine Gmbh&CoKg.
Dies soll verhindern,daß die Mitglieder mit ihren Vermögen haften.
Die Rendite des eingestzten Kapitals, ergibt sich dann aus den Subventionen,die der Steuerzahler aufbringen muß.
Dieses System hängt und fällt mit der Höhe der Subventionen.                                                              

 
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