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Bauerernplakat  Stellungnahme

Ich habe das Bauernplakat mit meiner Digitalkamera aufgenommen,weil die Darstellung auf den Werbeplakat nicht der Wahr -
heit entspricht.

Da steht : " Wir machen Lockerungsübungen mit richtig viel Herz".

Eigentlich müsste da stehen :" Wir machen Lockerungsübungen mit richtig viel Subventionen ".

Begründung :
Schon vor 50 Jahren bearbeitete in den USA ein Bauer 1000 ha (Hektar) Ackerland und mehr ohne Hilfskräfte.
                      1 ha= 10000 m^2 (Quadratmeter) ist eine Fläche von 100 m mal 100 m.
                       Um 1 ha Land pro Stunde zu pflügen, benötigt man eine Leistung von ca, 130 PS.Dies ist abhängig von der Boden-
                      art - leichter Sandboden,mittelschwerer Boden und Lehmboden. 1000 ha Ackerfläche ist bei der Leistungfähigkeit der
                      heutigen Maschinen nicht viel.

                                                                        hier einige Daten

Es sind schon Trecker im Einsatz mit 350 PS Leistung und solch eine Maschine kann bis zu 3 ha pro Stunde pflügen.Mit einer
Sähkombination,Kombination aus Kreiselegge und Sähmaschine,können 5 ha und mehr pro Stunde geschafft werden.
Das Zeitfenster für die Winterbestellung (Wintergetreide) liegt zwischen mitte September und Ende Oktober.
Winterpflügen kann man in den Monaten Dezember,Januar und Februar.
Beim Winterpflügen achtet man auf Frost,weil dann der Boden gefroren ist und dadurch weniger Bodenverdichtungen durch das
Gewicht der Maschine auftreten.
2009 konnte im Internet nachgeschaut werden,wie viel ein Bauer an Subventionen bekommt.
Die Werte lagen in meiner Wohngegend zwischen 12000 Euro und 45000 Euro.
Ein Bauer mit 60 kühen und eine Schweinezucht bekam 32000 Euro.
Ein Bauer mit 25 Kühe und 20 ha eigenes Land mit ein paar ha zugepachtet ,bekam 14500 Euro.

Viele kleine Bauern mit ca. 10 ha land arbeiten überhaupt nicht mehr und kassieren jedes Jahr Pacht von den größeren Bauern,die
dann natürlich die Pacht mehr oder weniger von den Subventionen bezahlen.

                                                                     Beispiel Kartoffelproduktion

Es wurden schon pro Hektar 47 Tonnen (47000 kg ) Kartoffel geerntet.Die Produktionskosten liegen bei ca. 10 Cent pro kg.
Im "Aldi-Markt",habe ich schon pro Kilogramm Kartoffeln  über 1 Euro bezahlt.
Das wären dann auf den Hektar umgerechnet 47000 kg * 1 Euro/kg= 47000 Euro ! (Fläche von 100 m * 100 m)
Auf den Markt in meinen Wohnort wurden sogar 2 Euro/kg verlangt und das waren keine Biokartoffeln .
Biokartoffeln habe ich schon für über 2 Euro pro kg gesehen.
Wenn man nun 50 Cent für 1 kg Kortoffel bezahlt,dann ist das gut bezahlt.
Einen 150 PS Ursus Trecker -wird in Polen gebaut - kostete 2010 50000 Euro. Die Trecker halten mindestens 6000 Betriebs-
stunden aus und somit liegt der Stundenpreis für solch eine Maschine bei 10 Euro/Std.
Hinzu kommt noch 10 Euro/Std. für den Fahrer und einen Dieselverbrauch von 15 Liter/Std.
Um 1 Hektar Land zu pflügen ,treten somit Kosten von 60 -70 Euro pro Hektar auf.
Frage:Wie kann es sein,dass der Verbraucher über 20000 Euro pro Hektar für Kartoffeln bezahlen muss, wenn die
         Produktionskosten nicht einmal 10000 Euro pro Hektar betragen ?
Rechnet man mit den Preis für Biokartoffeln - 2 Euro/kg und mehr - so bezahlt der Verbraucher für 1 Hektar Kartoffeln
50000 Euro und mehr.
Dies sind absolute Wucherpreise und die Regierung macht nichts !

                                                                       Was könnte man machen ?

Den kleinen Bauern könnte man ihr Land lassen,ohne Subventioen zu bezahlen. Der Steuerzahler würde dadurch in Milliardenhöhe
entlastet.
Geld bekommt nur der,der auch die Arbeit selber macht und nicht wie die Großgrundbesitzer,die selber nichts machen.
Bei Großgrundbesitzern arbeiten dann "Hauswirtschafterinnen" und "Landarbeiter".
Früher nannte man diese "Knechte" und "Mägde".
Würde man durchrationalisierte Familienbetriebe aufbauen, dann wären von ca, 700000 Bauern die Hälfte arbeitslos.
Eigentlich hat Deutschland 400000 Arbeitslos in der Landwirtschaft  ,die aber als Arbeitslose nicht gezählt werden.

Was heute 20 deutsche Bauern mit 50 ha Ackerland bewirtschaften,könnte ein Familienbetrieb mit den entsprechenden leistungs-
starken Maschinen alleine bewirtschaften, ohne Fremdarbeitskrafte.  

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